Sexbegriffe wie Chikan, Cybersex, Cumshot und Cunnilingus.



Das Chikan ist eine spezielle Art des Grabschens in Japan. Es bedeutet, dass ein Mann die Enge in einer Menschenmenge (vor allem in Pendlerzügen) dazu nutzt, zufällig in seiner Nähe stehende attraktive Frauen körperlich zu berühren, um sich selbst sexuell zu stimulieren, z.B. das Umblättern der Zeitung dazu nutzt, ihnen unter den Rock zu greifen. Die körperlichen Berührungen imitieren die des Vorspiels, bis dahin, dass manchmal versucht wird, auch das Opfer sexuell zu stimulieren. Die sexuelle Stimulanz entsteht dadurch, dass das Anfassen unbemerkt bleibt, oder in den seltenen Fällen, in denen sich das Opfer seinerseits stimulieren lässt. Auch Fälle von Chikan von Frauen an Männern oder homosexuellem Chikan sind bekannt. Chikan ist ein weit verbreitetes Phänomen in Japan und ein beliebtes Thema in Pornofilmen oder erotischen Rollenspielen. Obwohl Chikan in Japan eine Straftat ist, kam es lange kaum zu Anzeigen. Immer wieder wird beobachtet, dass selbst Frauen, die "Chikan" schreien, keinerlei Hilfe von den umstehenden Passagieren erhalten. Erst in den letzten Jahren haben Polizei und Bahnbetreiber die Initiative ergriffen und bitten auf Plakaten in den Bahnhöfen und Zügen darum, Männer, die man beim Chikan erwischt, sofort einem Bahnangestellten zu überstellen. Dieser Aufruf zur Denunziation von Chikan-Verdächtigen hat in der jüngsten Zeit seinerseits ein neues Verbrechen hervorgebracht: Jüngere Gangs schicken Mädchen in volle Züge, die sich gezielt neben "wohlhabend" aussehende Männer stellen, und unabhängig davon, ob sie angefasst wurden oder nicht, nach einigen Minuten "Chikan" schreien. Die Gang-Mitglieder greifen sofort "helfend" ein und schleppen das Opfer am nächsten Bahnhof auf den Bahnsteig. Dort fordern sie eine Geldzahlung, damit sie das Opfer nicht der Polizei übergeben. Aus Scham oder im Bewusstsein, dass mutmassliche Chikan-Täter praktisch keine Aussicht auf eine juristische oder gesellschaftlich objektive Behandlung haben, zahlen die meisten.

Als Cumshot bezeichnet man Fotos oder Filmszenen, die den Samenerguss des Mannes festhalten. Der Begriff stammt aus der englischsprachigen Pornobranche und setzt sich aus dem Slang-Ausdruck cum für Sperma, und shot für „schießen“, das Filmen der Szene oder den Samenerguss, zusammen. In Hardcore-Pornos ist es üblich, Szenen mit einem Cumshots zu beenden, um das Ende des Geschlechtsaktes darzustellen und zu beweisen, dass nichts vorgetäuscht wurde. Bei der Darstellung des Cumshots wird meistens nach Oralverkehr das Ejakulat des Mannes auf das Gesicht bzw. in den geöffneten Mund der Partnerin oder des Partners gespritzt. Auch Gesäß und Brust sind häufige Ziele. In der Branche werden Varianten des Cumshot mit eigenen Begriffen benannt: Facial bezeichnet das Ejakulieren ins Gesicht. Bukkake (von japanisch bukkakeru, „Wasser verspritzen“) entspricht dem Facial, es sind aber mehrere Männer beteiligt. Eyeshot ist ein gezielter Samenerguss ins Auge. Er ist eine mögliche Infektionsquelle für HIV und Hepatitis B. Noseshot ist ein gezielter Samenerguss ins Nasenloch. Er gehört vor allem zum sadomasochistischen Praktiken. Als Cumsharing oder Snowball bezeichnet man die Weitergabe von im Mund aufgenommenem Sperma an andere Personen durch einen Kuss.

Als Cunnilingus bezeichnet man eine Form des Oralverkehrs in der Sexualität, bei dem der (männliche oder weibliche) Geschlechtspartner die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane - die Klitoris, die Schamlippen oder den Scheideneingang - mit den Lippen, den Zähnen oder der Zunge liebkost. Viele Frauen empfinden es auch als angenehm, wenn der Partner gleichzeitig mit den Fingern die Scheide oder aber auch den After von innen stimuliert, beispielsweise durch hinein- und hinausgleiten, Ausüben von Druck, vibrierende oder massierende Bewegungen. Zahlreiche Frauen, die beim vaginalen Geschlechtsverkehr mit einem Mann nicht zum Orgasmus kommen, können bei dieser Form des Oralverkehrs so stark erregt werden, dass sie einen Höhepunkt erleben

Cybersex ist eine in den letzten Jahren aufgekommene neue Form der Sexualität, die mit Hilfe des Computers und besonders über einschlägige Angebote des Internets z.B in Chats praktiziert wird. Vor allem das World Wide Web bietet eine Reihe von pornographischen Angeboten, aber auch andere Formen des Kontaktes zu Gleichgesinnten und der Kommunikation mit ihnen. Cybersex-Konsumenten können sich eine Unmenge von meist kostenpflichtigen (siehe Dialer) Webseiten mit pornographischen Inhalten auf den heimischen Bildschirm holen. Der Konsum solcher Seiten dient dabei überwiegend der persönlichen sexuellen Erregung, wobei der Internet-User während des Konsums der Bilder seine sexuellen Phantasien auslebt und meist auch dabei masturbiert. Ein anderer Weg, sich sexuellen Lustgewinn per Internet zu verschaffen, ist die Kommunikation mit meist anonymen Partnern in so genannten Chatrooms. Dort können sich interessierte Personen unter einem Nickname durch Austausch verbalerotischer Phantasien miteinander unterhalten. Cybersex läuft meistens anonym ab. In selteneren Fällen bleibt es jedoch nicht bei der Anonymität und man trifft sich, um reale sexuelle Beziehungen einzugehen. Psychologen schreiben dem Cybersex ein sehr hohes Suchtpotential zu (siehe: Pornografiesucht). Nach den Erkenntnissen von Klaus Wilhelm (2000) zielt ein Drittel aller weltweiten Klicks im Internet auf Websites mit eindeutigem Inhalt ab. Während für viele Menschen der Besuch einschlägiger Webseiten nur eine willkommene Abwechslung vom Alltag darstellt, wird ein Prozent aller Cybersexnutzer süchtig. In den USA gibt es nach vorsichtiger Schätzung ca. 200.000 Cybersexsüchtige. Frauen sind von dieser Sucht genauso betroffen wie Männer; und Menschen, die in Beziehungen leben, sind genauso Cybersexkonsumenten wie Singles. Cybersexsüchtige verbringen täglich viele Stunden vor ihrem Computer. Dabei wird oft sogar der Computer am Arbeitsplatz mit genutzt. Nicht selten hat der Cybersex auch Auswirkungen auf das Privatleben: Das Bett ist dann überfüllt mit gesichtslosen Fremden und mit Phantasien, mit denen es der Partner nicht mehr aufnehmen kann. Die Schwierigkeit dieser Sucht liegt nach Wilhelm darin, dass viele Süchtige ihre Sucht überhaupt nicht erkennen und von ihren Aktivitäten auch nicht ablassen wollen. Auch seien meist jene Menschen am suchtgefährdetsten, denen ein erfülltes Sexleben versagt geblieben ist oder die einfach vom Sex nicht genug bekommen können. Ein anderes Problem entsteht dadurch, dass viele Menschen in Chatrooms zwar eine Kommunikation, jedoch keinen Cybersex, abgekürzt cs, wollen. Diese fühlen sich dann zurecht einfach belästigt.

Hauptbegriffe:
Chikan Cybersex Cumshot Cunnilingus

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