Analsex und Analverkehr näher erklärt.




Unter Analsex oder Analkoitus (von lat. anus After.) versteht man das Einführen des erigierten männlichen Gliedes in den After des Sexualpartners/der Sexualpartnerin. Kein Analverkehr dagegen ist das Einführen eines Sexspielzeugs (Dildo, Butt Plug, Vibrator ) - so, wie ja auch die gegenseitige Masturbation mit Dildos ebenfalls kein Geschlechts"verkehr" im engeren Sinne wäre. (Analsex ist also nur eine von vielen möglichen sexuellen Praktiken mit Bezug auf den Anus.)
Der Afterbereich ist bei beiden Geschlechtern eine sexuell stimulierbare erogene Zone, die mit vielen Nervenenden ausgestattet ist. Beim Mann führt passiver anal sex zusätzlich zur Reizung der sexuell empfindlichen Prostata, die einen Orgasmus auslösen kann.
Aktiv wird beim Analverkehr derjenige genannt, der seinen Penis oder einen Gegenstand einführt, passiv derjenige/diejenige, dem/der der Gegenstand oder Penis eingeführt wird.
Weder Darm noch Penis produzieren genug natürliche Gleitflüssigkeiten, so dass für den Analverkehr im Allgemeinen ein Gleitmittel (am besten spezielle fettfreie synthetische Gleitmittel, die Latexkondome nicht angreifen) verwendet werden muss. Wird behutsam vorgegangen, ist der passive Partner jedoch in der Lage, den Schließmuskel so weit zu entspannen, dass ein Eindringen (mit Gleitsubstanzen) völlig schmerzfrei möglich ist und der Analverkehr als lustvoll empfunden werden kann. Aktuelle Studien zur Verbreitung des heterosexuellen Analverkehrs sind nicht bekannt.
Häufig bereitet sich der passive Partner auf den Analsex vor. So ist es bekannt, dass der Passive z.B. Analspülungen bzw. Einläufe vornimmt. Ebenso werden von einigen Liebhabern des Analverkehrs im Vorwege spezielle Übungen zur Analdehnung vorgenommen.
In einigen Kulturkreisen, aus dem Mittelmeerraum und Südamerika, soll etwa die Hälfte der Bevölkerung zumindest gelegentlich analen sex praktizieren. Bei Frauen kann passiver Analverkehr betrieben werden, um die Jungfräulichkeit bis zur Hochzeit zu erhalten oder um eine mögliche Schwangerschaft zu verhindern, obwohl Analverkehr nicht absolut sicher ist. Vor der Verfügbarkeit moderner Verhütungsmittel war Analverkehr aber wahrscheinlich eine der am häufigsten genutzten Verhütungsmethoden.
Männer, die Analverkehr als aktiven Teil praktizieren, empfinden ihn in der Regel als sehr lustvoll (in erster Linie durch eine gewisse empfundene Enge).
Es gibt Männer, die passiven Analverkehr als lustvoll empfinden. Der Partner bzw. die Partnerin kann dazu den Mann mit den Fingern oder Objekten wie Dildos oder Butt Plugs penetrieren. Es kann auch ein Harness benutzt werden, um damit den Dildo wie einen künstlichen Penis zu benutzen (auch als Strap-on bekannt). Dies ist oft eine Spielart des BDSM und wird pegging genannt.
Eine Steigerung des Analverkehrs ist die gleichzeitige Penetration durch zwei Penisse oder einen Penis und einen Dildo, welche meist in der Pornobranche als Double Anal bezeichnet wird. Diese Variante gilt bisweilen als schmerzhaft, weswegen sie auch die am besten bezahlte Pornostellung ist. Bei ihrer Durchführung zu beachten ist, dass viel Gleitmittel verwendet wird und der Anus besonders entspannt ist. Um ein gemeinsames Eindringen zu gewährleisten müssen außerdem die Geschlechtsteile der Partner extrem hart sein.


Analdehnung ist ein Sammelbegriff für Übungstechniken mit dem Ziel, die Schließmuskeln des menschlichen Anus zu dehnen und damit gezielt für den Analverkehr vorzubereiten, damit dieser lustvoll und schmerzfrei empfunden wird. Ebenso werden Analdehnungen vorgenommen, um im Rahmen der Masturbation eine schmerzfreie anale Stimulierung vornehmen zu können (ggf. wird die Analdehnung mit der Masturbation verbunden). Analdehnungen werden sowohl von Männern als auch Frauen praktiziert. Um die Schließmuskeln zu trainieren, werden in regelmäßigen Abständen geeignete Gegenstände rektal eingeführt, wobei in der Rosette ein Gleitmittel verwendet wird und die Gegenstände mit der Zeit einen größeren Umfang bekommen. Gängige Gegenstände sind Dildos, Vibratoren, spezielle Butt Plugs, aber auch Alltagsgegenstände und natürlich die Hände, am besten mit Gummihandschuhen (Fisting).


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